Schweißdrüsenbehandlung - Alster-Klinik Hamburg

Starkes, unkontrollierbares Schwitzen bedeutet für die betroffenen Menschen oft schweren psychischen Ballast. Der Vorgang des Schwitzens ist für den Körper durch seine Regulierung des Wärmehaushalts eine lebenswichtige Funktion und bei manchen Krankheiten auch ein Symptom. Erst wenn sichergestellt wurde, dass die Ursache für die Hyperhidrose ausschließlich bei den Schweißdrüsen selbst zu suchen ist und somit vermutlich vererbt wurde, kann über eine Schweißdrüsenbehandlung nachgedacht werden. Bei krankhaftem, übermäßigem Schwitzen produziert der Körper tagsüber lokal begrenzt (Achseln, Stirn, Handinnenflächen) oder auch generell ein Mineral-Sekret, und sondert es über die Schweißdrüsen ab. Während der Nacht tritt das Schwitzen normalerweise nicht auf.

Zwei Behandlungsmöglichkeiten haben sich bewährt, um das Problem in den Griff zu bekommen und der übermäßigen Schweißproduktion Herr zu werden. Beide Eingriffe stellen den plastischen Chirurgie  vor keine große Herausforderung, werden ambulant durchgeführt und zählen zu den risikoarmen und nahezu komplikationslosen Therapien.

Vorgehen und Risiken der Schweißdrüsen­behandlung in der Alster-Klinik Hamburg

Schweißdrüsenabsaugung (Saugkürettage)

Eine einfache Möglichkeit, die Schweißdrüsen permanent zu entfernen, bietet die Schweißdrüsenabsaugung. Die Behandlung entspricht der Methode der Fettabsaugung, mit dem Unterschied, dass keine Fettzellen, sondern Schweißdrüsen abgesaugt werden.

Da sich Schweißdrüsen genau wie Fettzellen nach ihrer Entfernung nicht nachbilden, handelt es sich bei der Saugkürettage um die einzige dauerhafte Waffe gegen übermäßiges Schwitzen. Allerdings eignet sich eine Absaugung nur für den Achselbereich. Wie bei der Fettabsaugung wird zunächst eine kochsalzhaltige, gewebeaufweichende Lösung eingespritzt und der Achselbereich durch eine lokale Betäubung desensibilisiert. Mit einer speziell geformten Kanüle werden anschließend das untere Hautfettgewebe und die darüber liegenden Schweißdrüsen großflächig absaugt.

Aufgrund der großen Anzahl der Schweißdrüsen gelingt ihre komplette Entfernung nicht immer beim ersten Eingriff, sodass evtl. eine Folgebehandlung durchgeführt werden muss. Vertrauen Sie bei einer Schweißdrüsenabsaugung nur einer Klinik mit erfahrenem Fachpersonal.

Schweißdrüsenbehandlung mit Botox

Eine konservative Alternative zur Schweißdrüsenbehandlung bietet die Unterspritzung mit Botulinumtoxin A.. Die Behandlung ist so gut wie schmerzfrei und mit keinen bekannten Nebenwirkungen verbunden. Botox A lähmt gezielt die verantwortlichen Nervenzellen, die so daran gehindert werden, die für die Schweißproduktion nötigen Botenstoffe loszuschicken, eine Absonderung von Sekret findet nicht statt. Als Vorteile der Schweißdrüsenbehandlung mit Botox A sind der geringe Aufwand der Unterspritzung sowie eine fast zu vernachlässigende Nachsorge zu nennen. Allerdings ist die Wirkung im Gegensatz zur Schweißdrüsenabsaugung zeitlich begrenzt und hält etwa 6 Monate vor. Danach kann die Behandlung wiederholt werden.

Ist die Behandlung von Hyperhidrose mit Risiken verbunden?

Ja. Jeder Fremdeingriff in den menschlichen Körper ist mit Risiken verbunden. Neben Unverträglichkeiten gegenüber eingesetzten Medikamenten kann es zu Störungen im Wundheilungsprozess kommen. Auch eine örtliche oder Vollnarkose birgt immer ein Risiko. Da wir in der Alsterklinik Hamburg jeden einzelnen Fall und die zum Einsatz kommende Methode/Technik individuell bewerten müssen, bitten wir Sie, sich über mögliche Risiken vor, während und nach dem Eingriff in einem persönlichen Gespräch zu informieren.

Fragen kostet nichts: Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Alsterklinik Hamburg für eine ausführliche, unverbindliche Beratung – auch über unsere Preise und die Finanzierung.
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Lokalanästhsie
Aufenthalt:
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Sport:
nach 4 - 6 Wochen (uneingeschränkt)
OP-Dauer:
ca. 1 - 2 Stunden
Duschen:
sofort möglich
Gesellschaftsfähig:
nach ca. 2 Tagen