Rekonstruktion nach Piercing, Ohrläppchenrekonstruktion in Hamburg

Durch das Stechen (Piercing) des Ohrläppchens oder anderer Körperstellen entsteht nach einiger Tragezeit des Schmucks eine neue Gewebeschicht auf allen Seiten der Wunde, die ein Zusammenwachsen dauerhaft verhindert. Somit bleiben die Defekte, die Löcher, ein Leben lang erhalten und können durch sich ansammelndes Sekret oder Schmutz zu chronischen Entzündungen führen oder genau das Gegenteil von dem bewirken, wofür sie ursprünglich gedacht waren: man empfindet sie irgendwann als ästhetisch störend.

Durch übermäßiges Tragen von schwerem Ohrschmuck oder durch Zug am Ohrring kann das Ohrläppchen reißen und ein gespaltenes Ohrläppchen hinterlassen. Auch extreme Piercings, bei denen der gestochene Kanal mittels entsprechend großem Schmuck in großem Durchmesser dauerhaft gedehnt wird (flesh tunnel, Fleischtunnel) hinterlassen große Löcher, welche nicht mehr von selbst heilen und sich schließen können und sind häufig ein Beweggrund für eine Ohrläppchenrekonstruktion.

Zu große, zu lange oder angewachsene Ohrläppchen sowie angeborene oder durch Unfälle oder Tumore erworbene Fehlbildungen können ebenfalls eine Indikation für eine Rekonstruktion des Ohrläppchens sein.

VORGEHEN UND RISIKEN DER OHRLÄPPCHENKORREKTUR IN DER ALSTERKLINIK HAMBURG

Für die Formkorrektur und Rekonstruktion der Ohrläppchen stehen uns verschiedene narbensparende Techniken zur Verfügung, die je nach individueller Problemstellung diskutiert und ausgewählt werden. Jede einzelne Methode verlangt eine vorsichtige, vollständige Entfernung der gewachsenen Narbengewebsschicht, bevor das Ohrläppchen plastisch wieder in sein ursprüngliches, natürliches Aussehen geformt werden kann. Die Eingriffe erfolgen in der Regel bei örtlicher Betäubung.

Ist eine Ohrläppchenwiederherstellung mit Risiken verbunden?

Ja. Jeder Fremdeingriff in den menschlichen Körper ist mit Risiken verbunden. Neben Unverträglichkeiten gegenüber eingesetzten Medikamenten kann es zu Störungen im Wundheilungsprozess kommen. Auch eine örtliche oder Vollnarkose birgt immer ein Risiko. Da wir in der Alsterklinik Hamburg jeden einzelnen Fall und die zum Einsatz kommende Methode/Technik individuell bewerten müssen, bitten wir Sie, sich über mögliche Risiken vor, während und nach dem Eingriff in einem persönlichen Gespräch zu informieren.

Fragen kostet nichts: Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Alsterklinik Hamburg für eine ausführliche, unverbindliche Beratung – auch über unsere Preise und die Finanzierung.
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Anästhesie:
Lokalanästhesie
Aufenthalt:
ambulant
Fadenentfernung:
nach 14 -21 Tagen
Sport:
nach ca. 2 Wochen (uneingeschränkt)
OP-Dauer:
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Duschen:
sofort möglich
Gesellschaftsfähig:
nach ca. 1 - 2 Tagen