Ohrenkorrekturen

Ohrenkorrekturen in Hamburg

Von abstehenden Ohren, den sogenannten Segelohren, spricht der Mediziner, wenn beide Ohren mehr als 30 Grad vom Kopf abstehen bzw. der Abstand zwischen Kopf und Ohrmuschel mindestens 2 cm beträgt. Abstehende Ohren sind eine vererbte Laune der Natur und gehören zu den nicht krankhaften, geringfügigen Fehlbildungen beim Menschen (Dysplasie 1. Grades). Auch wenn die Korrektur der Ohren eine Schönheitsoperation darstellt, wird sie bis zu einem bestimmten Alter von den Krankenkassen als medizinisch notwendig erachtet und übernommen. Vor allem Kleinkinder leiden unter den Segelohren, psychische Spätfolgen kommen nicht selten vor – wir alle kennen die spöttischen Spitznamen mit Elefantenhintergrund. Da der Knorpel der Ohrmuschel bis zum ca. 6. Lebensjahr noch weich und formbar ist, empfehlen wir eine Ohranlegung bei Kindern schon in frühen Lebensjahren, auch um den Hänseleien in der Schule zu entgehen. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Vorgehen und Risiken einer Ohrenanlegung in der Alster-Klinik Hamburg

Die medizinischen Fachbegriffe für das Korrigieren abstehender Ohren lauten Otopexie, Otoplastik, Anthelixplastik (Helix = Ohrmuschel; Anthelix = der sichtbare, gegenüberliegende Teil der Helix) u.a.

Abstehende Ohren sind der überwiegende Grund für einen Behandlungswunsch innerhalb der Ohrenkorrekturen. Jedoch können auch zu große Ohren, zu große Ohrläppchen oder andere Ohrdeformitäten eine Otopexie erforderlich machen. Für den erfahrenen plastischen Chirurgen gehört die Ohrenkorrektur/Otopexie zu den Routineeingriffen mit geringem Aufwand.

Ein sehr bekanntes Beispiel für eine durch Verletzung erworbene Ohrendeformität ist der ehemalige Rennfahrer Nikki Lauda. Auf seine Ohrrekonstruktion wird an dieser Stelle nicht weiter eingegangen.

Die Ursachen für abstehende Ohren liegen in einer mangelhaften Wölbung und Faltung der knorpeligen Ohrmuschel (Helix) bzw. eine insgesamt zu große Ohrmuschel. Diese angeborene Verformung der Ohrknorpel ist durch eine asymmetrische Entwicklung einzelner Knorpelteile bedingt. Bei der Ohrenkorrektur wird der Ohrknorpel durch Einritzen weich gemacht, anschließend neu geformt und das Ohr kann angelegt werden. Durch einen Hautschnitt, der unauffällig an der Rückseite der Ohrmuschel verläuft, kann außerdem überschüssiger Knorpel entfernt und die Ohrmuschelknorpel in die gewünschte Wölbung und Form gebracht werden.

Die Ohranlegung wird bei Kleinkindern in Vollnarkose beim Erwachsenen ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt bzw. auf Wunsch auch in zusätzlichem Dämmerschlaf.

Ist eine Ohranlegung mit Risiken verbunden?

Ja. Jeder Fremdeingriff in den menschlichen Körper ist mit Risiken verbunden. Neben Unverträglichkeiten gegenüber eingesetzten Medikamenten kann es zu Störungen im Wundheilungsprozess kommen. Auch eine örtliche oder Vollnarkose birgt immer ein Risiko. Da wir in der Alsterklinik Hamburg jeden einzelnen Fall und die zum Einsatz kommende Methode/Technik individuell bewerten müssen, bitten wir Sie, sich über mögliche Risiken vor, während und nach dem Eingriff in einem persönlichen Gespräch zu informieren. Fragen kostet nichts: Vereinbaren Sie Ihren Termin und lassen Sie sich in unserer Klinik ausführlich beraten – auch über die Finanzierung.

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Telefon: 040 - 444 442
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Anästhesie:
örtliche Betäubung
Aufenthalt:
ambulant
Fadenentfernung:
nach ca. 14 Tagen
Sport:
nach ca. 2-3 Wochen
OP-Dauer:
ca. 2 Stunden
Duschen:
sofort möglich
Gesellschaftsfähig:
nach ca. 1-2 Wochen