Kryolipolyse in Hamburg  - Kälte als Alternative zur Liposuktion

Kryolyse, die nicht-invasve Kältebehandlung als Alternative zur Fettabsaugung wird unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten. Kryolipolyse, oder Lipo-Kryo oder Collfreeze sind Verfahren bei dem die Fettpolster unter Kälteeinwirkung reduziert werden sollen. Das Verfahren basiert auf der Kenntnis, dass es unter längerer gezielter Kälteeinwirkung auf lokale Fettposter zu einem Abbau der Fettzellen kommen kann. Unter der Einwirkung von Kälte erliegen die Fettzellen einer Degenration – sie lösen sich auf. Mediziner sprechen vom apoptotischen Zelltod.

Wie funktioniert die Kryolipolyse?

Zum besseren Verständnis folgende Übersetzung aus dem  Altgriechischen:

Kryos : Frost
Lipa .: Fett
Lysis : Auflösen

Die Geräte zur Kältebehandlung besitzen einen oder zwei Applikatoren mit deren Hilfe zunächst auf der Behandlungsfläche ein Vakuum  geschaffen wird, mit dem Ziel das Fettgewebe „einzusaugen“ und es dann auf einstellige Minusgrade abzukühlen. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde.  Diese Schädigung der Fettzellen durch Kälte führt zum Zelltod und damit zum Abbau des Fettgewebes in den darauf  folgenden Monaten.

Extrem wichtig, und deshalb nur sicher in den Händen von Ärzten, dass es nicht zu Kälteschäden der Hautoberfläche oder im Narbenbereich zu Verletzungen innerer Organe kommen kann.

Welches Ergebnis kann der Patient nach einer Kryolipolyse erwarten?

Gegenwärtig existieren auf dem Markt einige Geräte zur Beseitigung von Fettzellen mittels Kälte, die nach ähnlichen Prinzipien funktionieren. Viele davon sind Billigkopien, die unregelmässig kühlen und damit das Risiko von Kälteschäden an der Haut erhöhen und nur eine geringe Wirksamkeit zeigen..

Die endgültige Wirkung der Kryolyse tritt erst nach etwa drei Monaten ein. Einschlägige Erfahrungsberichte schildern eine Reduzierung des Fettgewebes um etwa 25 % des Volumens, was deutlich hinter den Ergebnissen einer normalen Fettabsaugung bleibt.

Für welchen Patienten eignet sich die Kryolipolyse?

Ideal ist diese Behandlung nur bei kleineren Fettdepots, die gezielt „angesaugt“ werden können. Diese nicht-operative und nicht-invasive Behandlungsmethode spricht Patienten an, die sich  trotz deutlich besserer Ergebnisse  bei einer klassischen Liposuktion, auch mit Hilfe der „wasserstrahlunterstützten“ Fettabsaugung,  vor den operativen Risiken scheuen.

Die Kryolipolyse eignet sich nicht bei Patienten mit Narben im Behandlungsbereich (Nabel-und Leistenbruch) bei Kälteempfindlichkeit, Sensibilitätsstörungen, Durchblutungsstörungen, Autoimmunerkrankungen, während und nach Schwangerschaften oder bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte.