Intimchirurgie
In der Vereinigten Staaten sind Schönheitsoperationen im Genitalbereich normal. Auch in Deutschland wächst das Interesse der Frauen und der Eingriff wird seit Jahren erfolgreich praktiziert.
In erster Linie steht Intimchirurgie für eine Schamlippenkorrektur/ Labioplastik, also eine Verkleinerung der Schamlippen. Große Schamlippen stellen sowohl ein funktionelles als auch ein ästhetisches Problem dar. Beim Sport kann es passieren, dass große Schamlippen an den Seiten zum Vorschein kommen oder sich an der Kleidung abzeichnen, aber auch beim Geschlechtsverkehr schämt sich die betroffene Person und verliert ihr Selbstbewußtsein.
Bei einer Labioplastik / Schamlippenverkleinerung werden große oder asymetrisch gewachsene Schamlippen verkleinert. Hierbei wird überflüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt. Der Eingriff dauert kaum eine Stunde, wird ambulant durchgeführt und stellt einen erfahrenen Chirurgen vor keine große Herausforderung.
Der Intimbereich ist für Frauen natürlich ein sehr sensibles Thema und bedarf einer einfühlsamen und verständnisvollen Aufklärung.
Einen neuen Trend in der Intimchirurgie stellt die Unterspritzung des G-Punktes mit Kollagen oder Hyaluronsäure dar. Dadurch soll sich der sensible Punkt an der Vorderwand der Scheide stärker vorwölben und den Frauen zu intensiveren sexuellen Empfindungen verhelfen.
Ziel der Intimchirurgie ist die Verringerung bzw. Beseitigung physischer und psychischer Beeinträchtigungen. Da es sich bei der Nachfrage nach genitalen Schönheitsoperationen um ein relativ neues Phänomen handelt, ist eine sorgfältige Aufklärung sehr wichtig.
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