Haarverpflanzung

Haarverpflanzung in Hamburg

Die Ursachen für vorzeitigen Haarausfall können mannigfaltig sein und sind bis heute nicht lückenlos erforscht. Über eine Haartransplantation sollte deshalb immer als letzter Ausweg nachgedacht werden, wenn medikamentöse Therapien, eine Umstellung der Ernährung oder Veränderungen im Lebenswandel keinen Erfolg mit sich brachten. Ähnlich wie unsere Haut sind auch die Haare Indikatoren für unser psychisches Gleichgewicht und zeigen durch ihren Glanz und ihre Fülle an, wie wir uns fühlen oder ob uns etwas fehlt (z.B. Schlaf, Vitamine, Mineralien). In Betracht für vorzeitigen Haarausfall kommen auch eine erbliche Veranlagung, Störungen im Hormonhaushalt, genauso wie eine falsche Ernährung, Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Erkrankungen der Kopfhaut, um nur einige zu nennen. Von krankhaftem Haarausfall (Effluvium) spricht man, wenn dem Betroffenen pro Tag mehr als einhundert Haare verlustig gehen. Abgesehen vom Haarausfall nach einer Geburt gibt es zwischen Frau und Mann kaum Unterschiede für die Gründe des Übels. Beiden gemein ist auch die große psychische Belastung, die früher Haarausfall auslösen kann.

Das weibliche und das männliche Krankheitsbild hingegen unterscheiden sich erheblich.

Männer bekommen es vorwiegend mit dem „androgenen Haarausfall“ (Alopecia androgenetica) und seinen typischen Symptomen von Geheimratsecken, Glatzen- und Haarkranzbildung zu tun.

Von Geburt an ist auch der weibliche Körper mit geringen Mengen männlicher Hormone (Androgene) ausgestattet. Doch erst spezielle Umstände, wie Stoffwechselstörungen oder eine Erkrankung der Schilddrüse, führen zu einem Ungleichgewicht zugunsten der männlichen Hormone und damit möglicherweise zum vorzeitigen Haarausfall bei Frauen. Dann kommt es meistens zum „diffusen Haarausfall“ (Effluvium diffusum), der keinen abzugrenzenden Verlauf erkennen lässt, bei Frauen jedoch häufig durch lichte Stellen mit einem Durchschimmern der Kopfhaut entlang eines imaginären Mittelscheitels auftritt bzw. durch eine Abnahme der Haardichte auf dem gesamten Oberkopf.

Eine andere Ursache für Haarausfall bei Frauen kann eine Schwangerschaft sein und die damit einhergehende Verschiebung im Hormongefüge. Während das weibliche Hormon Östrogen in der Schwangerschaft deutlich erhöht ist und für stärkeres Haarwachstum und somit auch für schöneres und volleres Haar sorgt, sinkt mit der Geburt der Östrogenspiegel rapide ab, mit dem Ergebnis, dass die Haare vermehrt ausfallen. Diese Reaktion ist jedoch als normal einzuschätzen und stellt kein Krankheitsbild dar. Nach wenigen Monaten sollte sich der Östrogenhaushalt wieder eingepegelt haben, der Haarausfall nachlassen und zum Erliegen kommen.

VORGEHEN UND RISIKEN EINER HAARVERPFLANZUNG IN DER ALSTERKLINIK HAMBURG

Die Behandlung von weiblichem frühzeitigem Haarausfall durch eine Haarverpflanzung gestaltet sich deutlich anspruchsvoller als beim Mann. Unerfahrene Kollegen sind sich dieser Anforderung oft nicht bewusst und gehen nach ein und demselben Leitfaden vor, was regelmäßig zu unzureichenden Ergebnissen führt.

Im Gegensatz zur Kopfhaut des Mannes ist die Kopfhaut beim weiblichen Patienten weicher beschaffen und verlangt einen besonders schonenden Umgang. Ein erhöhter Fettanteil sowie feinere und verkürzte Haarwurzeln erschweren das Präparieren der Grafts (Follikeleinheit mit 1 bis 3 Haaren inkl. Haarwurzel), was auch beim Setzen der „Empfangskanäle“ unbedingt beachtet werden muss. Damit bei einer Frau eine mindestens so dichte Haarfülle wie beim Mann erzielt werden kann, bietet sich eine spezielle Technik an, Haarwurzeln als „lockere Sträuße“ zu transplantieren – ohne dabei an die Optik eines Puppenkopfs zu erinnern. Eine Haartransplantation am weiblichen Patienten sollte nur ein Team von erfahrenen und auf Haarchirurgie spezialisierten Medizinern durchführen – und auch nur in Praxisräumen mit der modernsten Ausstattung: hochauflösende Lichtmikroskope zum präzisen Präparieren der Grafts gehören in der Alsterklinik zum Standard.

Schon gewusst? Eine Haarverpflanzung eignet sich auch hervorragend, um ausgedünnte oder durch Zupfen vollständig verschwundene Augenbrauen natürlich zu rekonstruieren.

Ist eine Haarverpflanzung mit Risiken verbunden?

Ja. Jeder Fremdeingriff in den menschlichen Körper ist mit Risiken verbunden. Neben Unverträglichkeiten gegenüber eingesetzten Medikamenten kann es zu Störungen im Wundheilungsprozess kommen. Auch eine örtliche oder Vollnarkose birgt immer ein Risiko. Da wir in der Alsterklinik Hamburg jeden einzelnen Fall und die zum Einsatz kommende Methode/Technik individuell bewerten müssen, bitten wir Sie, sich über mögliche Risiken vor, während und nach dem Eingriff in einem persönlichen Gespräch zu informieren.

Fragen kostet nichts: Vereinbaren Sie Ihren Termin und lassen Sie sich in unserer Klinik ausführlich beraten – auch über die Finanzierung.

www.haarverpflanzung-hamburg.de

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