Bauchstraffung
Erschlaffte Haut am Bauch ist unschön und störend. Dieses Problem betrifft Frauen wie Männer. Durch das Nachlassen der Hautspannung entsteht ein unschöner Bauch und die Betroffenen plagen sich mit einem faltigen und schlaffen Hautmantel.
Die Bauchstraffung wird durchgeführt, wenn es an den Regionen des Bauches, bedingt durch fehlende Elastizität der Haut oder genetisch bedingter Bindegewebsschwäche, zu sogenannten Fettschürzen oder erschlafften Hautarealen kommt. Starke Gewichtsabnahmen, Schwangerschaften oder auch ein schwaches Bindegewebe können Gründe für eine erschlaffende Bauchwand sein. Größere Fettdepots und schlaffes Gewebe werden in der vorderen Bauchregion entfernt und die Muskulatur der Bauchwand gestrafft. Die Schnitte werden so geführt, dass die Narben möglichst unauffällig bleiben. Positiver Nebeneffekt: Narben am Unterbauch z.B. nach Kaiserschnitt, einer Blinddarm-Op oder auch Schwangerschaftsstreifen lassen sich größtenteils gleichzeitig entfernen. Um Schwellungen zu vermeiden und ein Anpassen der Haut zu bewirken, bekommen unsere Patienten ein spezielles Mieder, das mehrere Wochen getragen werden sollte. Schwere körperliche Arbeit und sportliche Aktivitäten sollten für ca. vier Wochen vermieden werden.
Die Bauchstraffung oder auch Bauchdeckenstraffung (Bauchdeckenplastik) wird entweder durchgeführt, wenn eine Fettabsaugung (Liposuction) nicht erfolgsversprechend ist, oder sie wird mit einer Fettabsaugung kombiniert. Eine Bauchstraffung gehört zu den aufwändigeren Schönheitsoperationen und sollte nur bei Patienten durchgeführt werden, die ein relativ konstantes Gewicht aufweisen und deren Familienplanung abgeschlossen ist. Denn gerade nach einer Schwangerschaft, kann das Ergebnis der Operation hinfällig werden.
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